| Bessamatic / Objektive |
| (Zoomar) |
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| Das Zoomobjektiv |
| Ein Meilenstein in der Kleinbildfotografie. Das erste Zoomobjektiv weltweit für Fotoapparate dieses Formats wurde am 10. Februar 1959 der Öffentlichkeit vorgestellt! | ||||
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| Rechts: Bessamatic CS mit Zoomar, Reduzierring 296/95, Gegenlichtblende 305/95 und Stativadapter 296/30 | ||||
Die Herausforderung bei diesem Objektiv war die exakte Berechnung und Optimierungen des Strahlengangs des Lichts über den gesamten Brennweitenbereich. Die Einflußfaktoren für die Berechnungen und Korrekturen sind enorm. Festgelegen muß man, unter anderem, die Krümmungen der Linsenflächen und deren Vergütung, die Glassorten (es gab mehr als einhundert davon) und deren Dicke, die Abstände der Linsen untereinander, die Lage der Blende, und so weiter. Diese Berechnungen sind dermaßen komplex, daß die Mathematiker von Voigtländer dafür in manueller Handarbeit viele Jahre gebraucht hätten. Im Jahr 1958 wurde bei Voigländer deshalb eine moderne elektronische Rechenanlage angeschafft. Nur mit dieser, einer Zuse Typ Z22 wurde die Entwicklung des Zoomar erst möglich gemacht. In Korrektur und Leistung )° entspricht das Zoomar in etwa den Objektiven mit fester Brennweite. Das Zoomar ist bei den kurzen Brennweiten allerdings das einzige Objektiv mit bereits sieben Blendenlamellen. Es erzeugt dadurch ein schöneres Bokeh als die Festbrennweiten mit 35mm bis 90mm. Außerdem hat man im Weitwinkel- sowie im Telebereich auch noch eine halbe Blende mehr zur Verfügung. Aber nicht nur für das Zoomar darf man den alten Werbespruch "Voigtländer, weil das Objektiv so gut ist" wörtlich nehmen. | ||||
)° Verglichen mit den Standard-Objektiven, hier jetzt allerdings ausgenommen der hochkorrigierten Linsen Septon und Skopagon. Lediglich im äußersten Telebereich können in den Randbereichen leichte Verzeichnungen auftreten. | ||||
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Zoomar 2,8/36mm-82mm Fertigungszeitraum: 1959 bis 1968 |
| Wie von dem Skoparex, dem Color-Skopar X und dem Super-Dynarex 135mm gab es auch von dem Zoomar eine frühe Version ohne gelbem Punkt. Diese Zoomare von 1959 haben also keine Kennung. Die Automatik der Ultramatic kann die Anfangsblende von 1:2,8 bei diesen Linsen somit nicht erkennen und geht von einer Blende 1:4,0 aus. Im Bild unten sind zum Vergleich ein Zoomar von 1959 (links) und eines von 1962 (rechts) gegenübergestellt. |
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Die Objektive der frühen Version ohne gelben Punkt tragen nur den Schriftzug "WEST GERMANY", die späteren "LENS MADE IN WEST GERMANY". |
| Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus der Werkszeitschrift Voigtländer Post vom April 1959 über dieses fantastische Objektiv. |
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| Rechts: Werbeanzeige aus der Zeitschrift "Hobby", Nr. 12, Dezember 1959 | |||
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| Die Zoomar-Gegenlichtblende |
| Über die Problematik "Gummi mit Gedächtnis" der alten Gegenlichtblende für das Zoomar findet Ihr meinen Tip zur Abhilfe des Problems unter ´Zubehör´ auf der Seite Gummi-Gegenlichtblende. |
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